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updated on 28-06-2006
 
 
Fact Sheet (Presseartikel n°2304) FR EN DE
''Kein leichtfertiges Währungssystem'' in <i>Frankfurter Allgemeine Zeitung</i> (13. September 1978)
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''Kein leichtfertiges Währungssystem'' in Frankfurter Allgemeine Zeitung (13. September 1978)

Am 13. September 1978 kommentiert die Frankfurter Allgemeine Zeitung den Stand der Währungsbeziehungen zwischen Deutschland und Frankreich und kritisiert die fehlende Genauigkeit des Projekts zum Europäischen Währungssystem (EWS).

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Title ''Kein leichtfertiges Währungssystem'' in Frankfurter Allgemeine Zeitung (13. September 1978)
Document type Presseartikel
Source ROEPER, Hans, Kein leichtfertiges Währungssystem, in Frankfurter Allgemeine Zeitung. 13.09.1978, Nr. 200, S. 1.
Keywords Europäisches Währungssystem, Europäische Zusammenarbeit
Copyright © Frankfurter Allgemeine Zeitung www.faz-archiv.de.
All rights reserved. Provided by Frankfurter Allgemeine archiv.
Caption Am 13. September 1978 kommentiert die Frankfurter Allgemeine Zeitung den Stand der Währungsbeziehungen zwischen Deutschland und Frankreich und kritisiert die fehlende Genauigkeit des Projekts zum Europäischen Währungssystem (EWS).
Location in the digital library HISTORISCHE EREIGNISSE >> 1969-1979 Krisen und ein neuer Anlauf >> Wirtschaftliche und währungspolitische Zusammenarbeit >> Das Europäische Währungssystem >> Die deutsch-französische Annäherung
Document extract Kein leichtfertiges Währungssystem Von Hans Roeper Eifrig arbeiten gegenwärtig die Experten an der Ausgestaltung des neuen europäischen Währungssystems, das Bundeskanzler Schmidt auf dem Bremer Gipfeltreffen als Produkt einer gemeinsamen deutsch-französischen Initiative in großen Zügen vorgestellt hat. Es dürfte auch im Mittelpunkt der Konsultationen stehen, zu denen Bundeskanzler Schmidt und Staatspräsident Giscard d’Estaing am Donnerstag in Aachen zusammenkommen. Darauf läßt die Tatsache schließen, daß auch die Notenbanken beider Länder in die Besprechungen einbezogen werden. Zugleich wird deutlich, daß dieses Projekt nicht nur monetäre und wirtschaftliche, sondern auch politische Aspekte hat. Zweifellos empfinden sich Bonn und Paris als die tragenden Pfeiler der Europäischen Gemeinschaft. Zu Recht. Denn von den größeren Mitgliedsstaaten ist England nur mit halbem Herzen dabei, und Italien hat wegen seiner großen wirtschaftlichen und politischen Schwierigkeiten mehr als genug mit sich selbst zu tun. Der starke Kursverfall des Dollars und die glücklose Politik des amerikanischen Präsidenten Carter haben in Europa zu einem Vertrauensschwund gegenüber Amerika geführt. Angesichts dieser schwankenden und unsicheren Umwelt mag Schmidt und Giscard die Idee gekommen sein, wenigstens Deutschland und Frankreich zu einer Art ruhendem Pol zu machen. Read more in ENA
See also Vortrag von Jean_Claude Juncker über das Europäische Währungssystem (5. März 1993)
A. Hocker, CERN _ ein Beispiel europäischer Zusammenarbeit
Bericht der Bundesregierung zur Aufrechterhaltung des europäischen Währungsverbundes (23. Januar 1974)
Kommuniqué der deutschen Bundesregierung (Bonn, 19. Januar 1974)
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