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updated on 28-06-2006
 
 
Fact Sheet (Texte n°3215) FR EN DE
Erklärung von Helmut Schmidt vor dem Bundestag (Bonn, 17. Januar 1980)
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Erklärung von Helmut Schmidt vor dem Bundestag (Bonn, 17. Januar 1980)

Am 17. Januar 1980 gibt der deutsche Bundeskanzler Helmut Schmidt vor dem Bundestag eine Erklärung ab zur internationalen Lage in der er die Besetzung Afghanistans durch die Sowjetunion verurteilt.

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Title Erklärung von Helmut Schmidt vor dem Bundestag (Bonn, 17. Januar 1980)
Document type Texte
Source Erklärung von Helmut Schmidt vor dem Bundestag (17. Januar 1980), in Bulletin des Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung. 18.01.1980, Nr. 8, S. 61-65.
Keywords Afghanistan
Copyright © Presse- und Informationsamt der Bundesregierung
Caption Am 17. Januar 1980 gibt der deutsche Bundeskanzler Helmut Schmidt vor dem Bundestag eine Erklärung ab zur internationalen Lage in der er die Besetzung Afghanistans durch die Sowjetunion verurteilt.
Location in the digital library HISTORISCHE EREIGNISSE >> 1969-1979 Krisen und ein neuer Anlauf >> Die Beziehungen zwischen den Blöcken >> Erneute Spannungen
Document extract Erklärung von Helmut Schmidt vor dem Bundestag (17. Januar 1980) I. Weltpolitische Perspektiven Herr Präsident, meine Damen und Herren! Am Beginn dieses Jahres, am Beginn des neuen Jahrzehnts stehen wir einer kritischen internationalen Lage gegenüber. Ich spreche an erster Stelle von der Geiselnahme in Teheran und von der Besetzung Afghanistans durch die Sowjetunion. Ich spreche auch von den energiepolitischen und weltwirtschaftlichen Perspektiven, die nicht losgelöst vom Verlauf der mittelöstlichen Krisen gesehen werden dürfen. Ich werde mich in dieser Situation heute im wesentlichen auf die internationale Lage und auf deren politische und wirtschaftliche Konsequenzen konzentrieren. In Teheran und in Afghanistan ist das Völkerrecht und sind die Regeln des friedlichen Zusammenlebens der Völker schwer verletzt worden. Die dadurch entstandene Lage und ihre möglichen Folgen gehen nicht nur die unmittelbar Beteiligten an. Die Besetzung Afghanistans berührt ganz direkt vitale Interessen der Dritten Welt, der ungebundenen Staaten. Aber die Krisen betreffen darüber hinaus alle Mitglieder der Völkerfamilie. Das heißt, sie betreffen unvermeidbar auch uns in Europa und uns in Deutschland. Am vergangenen Montag, also am Beginn dieser Woche, haben 104 Mitgliedstaaten der (...) Read more in ENA
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